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  Entwurmung  
   

Harald Wenner,
TSV Kelsterbach e.V.
zum Thema
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Entwurmung beim Hund
von Dr. med. vet.
Ingrid Güthle
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Aktuelle Produktinformationen:

Informieren wirkt.

Antiparasitika
 

Neues Antiparasitikum zur lokalen Behandlung des Ohrmilbenbefalls bei Katzen

Ab sofort erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt das einzige zugelassene Antiparasitikum zur lokalen Behandlung des Ohrmilbenbefalls (Otodectes cynotis) bei Katzen.

Über 50 % aller Otitisfälle bei Katzen werden durch diese Milbe hervorgerufen. Häufig betroffen sind dabei junge Freigängerkatzen.

Mit dem Antiparasitikum von aniMedica steht dem Tierarzt ein Ivermectingel für die gezielte Behandlung der Ohrmilben bei der Katze zur Verfügung. Die systemische Belastung für die behandelten Tiere wird dadurch so gering wie möglich gehalten. Zur Behandlung wird das Ohrengel in den äußeren Gehörgang eingegeben und durch leichtes Massieren der Ohrmuschel sanft verteilt. Durch den flexiblen Applikationsaufsatz für die Tube ist die Verabreichung sicher und einfach.

Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr durch direkten Kontakt ist es ratsam, gemeinsam in einem Haushalt gehaltene Katzen bei einem Ohrmilbenbefall mitzubehandeln.

Für einen optimalen Behandlungserfolg wird vor der Anwendung des Ivermectin-haltigen Ohrengels die Reinigung der Ohren mit z. B. Clorexyderm® oto empfohlen, welches der Tierarzt ebenfalls bei aniMedica beziehen kann.

Das Ivermectin-haltige Ohrengel wird, wie alle Produkte der aniMedica, exklusiv über Tierärzte vertrieben und ergänzt optimal das breite Produktportfolio von aniMedica an Reinigungs- und Pflegeprodukten für Ohren und Haut.

Weitere Informationen zu unseren Ohrreinigern und anderen Pflegeprodukten für Hund und Katze
finden Sie [hier]

 
 
 

Den Großen Leberegel sicher bekämpfen - Vorteile nutzen

Jahr für Jahr verursacht der Große Leberegel hohe wirtschaftliche Schäden. Diese resultieren aus dem Rückgang der Milchleistung und der Schlachtgewichte der betroffenen Tiere. Zudem beschäftigen bezüglich der Leberegelbekämpfung strenge Gewässervorschriften die Landwirtschaft.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Fasciola hepatica nach wie vor von großer Bedeutung in Deutschland mit den Schwerpunkten in Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist.
Zur sicheren Leberegelbekämpfung stehen von der Firma aniMedica zwei Präparate zur oralen Anwendung zur Verfügung.
Das Tricalbendazol-enthaltende Präparat von aniMedica ist gegen alle Stadien von Fasciola hepatica wirksam. Darüber hinaus ist es, im Gegensatz zu anderen Triclabendazol-enthaltenden Produkten, unter bestimmten Bedingungen auch für milchliefernde Tiere zugelassen. Die Behandlung von trockenstehenden Milchkühen ist erlaubt, sofern diese nicht innerhalb von 2 Monaten nach der Behandlung abkalben.
Zudem hat es weitere entscheidende Vorteile. So muß bei der Ausbringung von Gülle, die mit Triclabendazol von aniMedica belastet ist, kein Mindestabstand von 10 Metern zu Oberflächengewässern eingehalten werden. Auch dürfen mit diesem Präparat behandelte Tiere Zugang zu Oberflächengewässern haben.
Als zweites Produkt zur Leberegelbekämpfung steht für laktierende Milchkühe, aber auch für Rinder und Schafe, eine Albendazol-enthaltende Suspension gegen die adulten Stadien des Großen Leberegels zur Verfügung. Dieses Präparat wirkt zusätzlich auch noch gegen Magen-Darm-Nematoden, Bandwürmer und Lungenwürmer.

Mit diesen beiden Produkten stehen zwei bewährte und strategisch bedeutsame Medikamente zur effektiven Bekämpfung allen Stadien der Fasziolose bei Rindern aller Alters- und Nutzungsgruppen von der Firma aniMedica zur Verfügung. Beide Präparate sind verschreibungspflichtig und können über Tierärzte bezogen werden.

 
 

Kommentar zum Beitrag in den Westfälischen Nachrichten am 06.08.2005:

Der Fuchsbandwurm ist und bleibt aktuell

Als Firma hat aniMedica schon vor Jahren auf die Gefahren für den Menschen durch den kleinen Fuchsbandwurm aufmerksam gemacht hat.

Das Thema ist nach wie vor hochaktuell. Auch Vereine und Verbände haben den Fuchsbandwurm als stetige Gefahr für den Menschen erkannt und raten zur regelmäßigen Entwurmung von Hunden.

Hier hat aniMedica das richtige Medikament, um wirksam und systematisch gegen den kleinen Fuchsbandwurm vorzugehen. Nur die mehrtägige Gabe eines gegen Echinococcus multilocularis wirksamen Anthelmintikums befreit den Hund von diesem lebensgefährlichen Parasiten und schützt somit auch den Menschen.

 
 

Fuchsbandwurm breitet sich weiter aus

Hegering Nottuln-Havixbeck informiert:

Nottuln/Havixbeck.

Fuchsbandwurm? Was geht mich das an! Ich komme doch mit Füchsen gar nicht in Berührung! - In Gesprächen mit Bürgern stößt der Hegering Nottuln-Havixbeck immer wieder auf diese Haltung. Doch die Sicherheit, in der sich viele wähnen, ist trügerisch. Die Eier des parasitär lebenden Fuchsbandwurms können beispielsweise auch durch den Genuss von Waldfrüchten in den Menschen gelangen.
Und dann wird es sehr ernst.

Der Hegering Nottuln-Havixbeck hat nun eine Aufklärungskampagne gestartet, die über die Gefahren des Fuchsbandwurms informiert.

Der so genannte "Kleine Fuchsbandwurm" ist ein Parasit, der nur maximal fünf Millimeter lang wird und im Dünndarm eines Wirtstieres wie Fuchs, Hund oder Katze lebt. Er braucht für seine Entwicklung einen Zwischenwirt, in dem sich ein Larvenstadium ("Finne") entwickeln kann, und einen Endwirt, in dessen Darm der erwachsene Wurm sich aufhält und Eier produziert. Als wichtigster Endwirt gilt der Fuchs.

Füchse nun scheiden die mikroskopisch kleinen Wurmeier mit dem Kot aus. Füchse tragen sie aber auch im Fell, und streifen so die Eier unter anderem an Beeren und Kräutern ab. Feld- oder Wühlmäuse, aber auch Ratten kommen mit dem eihaltigen Kot oder den mit Eiern behafteten Pflanzen in Berührung, nehmen sie auf und werden so zu Zwischenwirten (Finnenträgern). Füchse, Marder, Hunde und Katzen fressen Finnenträger und werden ihrerseits zu Bandwurmträgern.

Nach Auskunft des Hegerings ist in einigen Regionen Deutschlands bereits jeder zweite Fuchs mit dem Parasiten infiziert, der beim Menschen die so genannte "Alveolaere Echinococcose" verursacht. Das ist eine lebensgefährliche Krankheit, die meist unentdeckt - schmerz- und beschwerdefrei - mit einem tödlichen Leberversagen endet. Auch Lunge und (seltener) das Gehirn können befallen werden. Von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit können beim Menschen bis zu 15 Jahre vergehen.

Gemäß dem Vorsorgeprinzip muss das Kontaminationsrisiko im menschlichen Lebensumfeld ernst genommen werden", schreibt Kirsten Tackmann vom Friedrich-Löffler-Institut in Greifswald (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit). Und weiter: "Es ist nicht auszuschließen, dass die deutlich gestiegene Zahl infizierter Füchse ein Frühwarnsystem ist und Auswirkungen auf das Ansteckungsrisiko beim Menschen hat."

Ein Mensch, so informiert der Hegering, kann Bandwurmeier zufällig aufnehmen. Das kann zum Beispiel über Waldfrüchte (Beeren, Kräuter, Pilze), Fallobst, Gemüse oder Salat aus Freilandkulturen oder durch den Kontakt mit infizierten Tieren (tote Füchse, Streicheln oder Kontakt mit befallenen Katzen oder Hunden) geschehen.

Wie kann man sich schützen? - Die Eier des Fuchsbandwurms sind extrem unempfindlich gegen Kälte, aber nur wenig widerstandsfähig gegen Hitze. Hausrezepte wie Tieffrieren, Einlegen in Alkohol oder Desinfektion helfen nicht, töten die Erreger nicht ab. Erst bei einer Temperatur von minus 80 Grad wird er unschädlich gemacht, wie Untersuchungen ergeben haben. "Am sichersten ist es, oben genannte Lebensmittel über 60 Grad Celsius zu erhitzen, also sie zu kochen, zu braten oder zu backen. Ein gründliches Waschen kann die Infektionsgefahr aber auch schon senken", erklärt der Hegering weiter.

In Sachen Haustiere ist ein hygienischer Umgang besonders wichtig. Das auf jeden Fall, wenn Hund oder Katze gern streunen. Nach jedem Streicheln sollten Hunde-/Katzenbesitzer sich gründlich die Hände waschen und ihre Vierbeiner regelmäßig vom Tierarzt entwurmen lassen. Rezeptfrei gibt es entsprechende Medikamente auch in Apotheken, berichtet der Hegering. Und:

Für den Aufenthalt im Wald gilt: Kinder und Erwachsene sollten keine Grashalme in den Mund nehmen, tote Tiere nicht anfassen. Ganz wichtig: Niemals bodennah wachsendes Obst, Beeren oder Gemüse roh verzehren! Nach Garten-, Feld- oder Waldarbeiten sollte man sich immer gründlich die Hände waschen", empfiehlt der Hegering. Zugleich wird davor gewarnt, Füchse durch Fütterung über offene Mülltonnen in menschliche Siedlungen zu locken oder gar als Dauergast im Garten "zu pflegen".
Der Fuchs ist häufig Endwirt des Fuchsbandwurms und sorgt für dessen Verbreitung.
Süße Waldfrüchte sind einfach lecker. Wer einige Vorsichtsregeln beachtet, braucht auch künftig auf den Genuss nicht zu verzichten.

Quelle: Westfälische Nachrichten 06.08.2005
Fotos: Dieter Klein